Status Quo 1:1 Marketing – Eine Analyse

„Half the money I spend on advertising is wasted, and the trouble is, I don’t know which half.”

Dieses Zitat – Henry Ford wird es unter anderem zugeschrieben – zeigt, dass bereits in der damaligen Zeit enorme Streuverluste im Marketing hinzunehmen waren. Werbung hatte nur für einen bestimmten Teil der Empfängergruppen Relevanz.

Auch heute implizieren Begriffe wie „Auflagenhöhe“, „Streuverluste“, „Zielgruppe“, „Reichweite“, und „Tausendkontakte-Preis“ eine hohe Wichtigkeit von Quantität. Zu Lasten einer optimalen Kundenselektion. Hauptsache gesehen werden, im Zweifel mit Gewalt.

Während zu Zeiten Fords aufgrund fehlender Möglichkeiten nur die undifferenzierte Bearbeitung von Märkten möglich war, können heute mithilfe technischer Mittel Segmente gebildet, Kunden gar individuell angesprochen werden.

Marketing-System-Anbieter Silverpop untersuchte im Rahmen einer repräsentativen Forsa-Umfrage wie Konsumenten in Deutschland zu Marketing-Kommunikation stehen und wie Unternehmen diese gestalten. Die Ergebnisse sprechen für sich:

Aufgrund des gängigen Massenmarketings möchten 48% aller Befragten grundsätzliche keine Informationen von Unternehmen erhalten. 35% wünschen sich personalisierten Inhalt. Aber nur bei 14% der Werbetreibenden in Deutschland sind Inhalte und Angebote auf die Interessen abgestimmt.

Auf Seite der Marketingtreibenden wird sich das Marketingbudget entsprechend der aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens „Facit Research“ im Content Marketing in den nächsten fünf Jahren verdoppeln!

Das lässt darauf schließen, dass sich die Zahl der werbungablehnenden Verbraucher drastisch erhöhen wird, sofern keine Änderung an den Marketingkonzepten in Richtung Kundenorientierung stattfindet.

Die Kundenzufriedenheit – und damit die Relevanz des Marketings an sich – wird nachweislich gesteigert, indem im Marketing personalisierte Inhalte zur Anwendung kommen.

In der Realität findet tatsächliches 1:1 Marketing, also die kundenindividuelle Behandlung oder Individualmarketing nur selten statt. Ein durchgängiges System, dass es einem Anbieter erlaubt, seine Kunden- und Produktdaten zu klassifizieren und regelbasiert zu verknüpfen, existiert meines Wissens nicht!

Betreiben Sie bereits 1:1 Marketing? Wie bereiten Sie Ihre Daten auf? Wie führen Sie die Daten zusammen? Ich würde gern darüber berichten.

Waren nützliche Informationen für Sie in diesem Artikel? Hat er Ihnen gefallen? Dann trage Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein, ich garantiere, Sie mit ausschließlich nützlichen und interessanten Informationen zu versorgen!

Quelle Silverpop-Studie

Quelle „Facit Research“-Studie

by Sebastian Eisenbürger

Schlagwörter: , , , ,

Ältere Beiträge Neuere Beiträge

Neuste Artikel

Kommentar hinterlassen

Ein Gedanke zu „Status Quo 1:1 Marketing – Eine Analyse“

Kommentar verfassen

mautic is open source marketing automation